Die Entstehung der Jazzclubs

Der Jazz ist vor ungefähr 150 Jahren im tiefen Süden Amerikas entstanden. Jazzmusik war für die zeitgenössische populäre Musik Vorreiter und hat die tief greifendsten Entwicklungen und Veränderungen während des 20. Jahrhunderts durchlaufen. Keine heutige moderne Musik wie zum Beispiel die Pop- oder Rockmusik wäre ohne die fundamentalen Jazzelemente denkbar. Begonnen hat alles auf den südamerikanischen Baumwollfeldern mit den Arbeitsgesängen der afrikanischen Sklaven. Aus den Sklavengesängen entwickelte sich der Blues und die Gospelmusik. In den vornehmen Salons ihrer reichen Herrschaften kamen die schwarzen Sklaven auch erstmals mit dem in der französischen klassischen Musik vorherrschendem Instrument, dem Klavier in Berührung und schon bald entstanden die ersten Cajun- und Bluesmusikstücke. Cajun ist eine Musikrichtung, die aus der Mischung des „weißen“ französischen, klassischen Musikstils mit der „schwarzen“ Spielweise entstand. Diese Musikstile, der kreolische Cajun und der Blues wurden am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in den Lokalen, Bars und Tanzhäusern im amerikanischen Süden gespielt. Mit dem Cajun wurde die Jazzmusik auch für ein vornehmes „weißes“ Publikum salonfähig. Als nächste Entwicklung entstanden die ersten Marchingbands in denen auch mit verschiedenen Instrumenten, wie zum Beispiel dem Waschbrett, Blechinstrumenten und Banjos -experimentiert wurde. Die ersten „swingenden“ Musikstücke entstanden.